2018 01 silvester 01Würzburg-Land - Nur zu wenigen silvesterbedingten Einsätzem wurden die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Würzburg zum Jahresanfang gerufen. Besonders gefordert waren die Freiw. Feuerwehren aus Zell am Main und Margetshöchheim. Gegen 0:15 Uhr erreichte die integrierte Leitstelle von mehrern Mitteilern die Meldung, das sich in Zell eine Hecke im Vollbrand befindet.

Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Zell am Main und die Feuerwehr Margetshöchheim sowie ein Führungsdienst des Landkreis an die Einsatzadresse alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein klarer Feuerschein sowie Funkenflug zu sehen.

Vor Ort stand eine große Thuyahecke zwischen zwei Wohngebäude im Vollbrand. Durch die schnelle Vornahme einer Drehleiter mit einem Wenderohr konnte das Feuer in wenigen Minuten ohne das Übergreifen auf andere Gebäude niedergeschlagen werden.

Gegen 0:30 wurde die ILS von einem Hausbewohner darauf aufmerksam gemacht, dass es bei ihm gerade zu einem kleineren Brand einer Hecke gekommen sei, den er aber mit einem Feuerlöscher selbst löschen konnte. Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Margetshöchheim wurde zur Einsatzstelle geschickt um die Brandstelle direkt am Gebäude zu kontrollieren. Hier war kein Eingreifen mehr nötig.

Zerstörungen durch Feuerwerkskörper

In Veitshöchheim wurden im Bereich des Gablonzer Weges und der Friedenstraße zwei Mülltonnen durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt. Die Brände konnten durch Anwohner gelöscht werden. Die Freiw. Feuerwehr Veitshöchheim führte Nachlöscharbeiten aus und kontrollierte mit der Wärmebildkamera. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 300 Euro.

In Neubrunn verirrte sich eine Rakete unter den Dachfirst eines Wohnhauses und explodierte dort. Es kam zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Dachgebälkes. Ein Brand konnte durch den beherzten Einsatz eines Hausbewohners verhindert werden. Der junge Mann erlitt hierbei leichte Brandverletzungen an der Hand. Neben dem Personenschaden entstand ein Sachschaden in Höhe von 1000 Euro.

Die Feuerwehren aus Neubrunn, Böttigheim und Helmstadt kontrollierten den Dachstuhl mit der Wärmebildkamera.

 

Dieser Bericht berugt auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Land, sowie eigene Recherche des FB Öffentlichkeitsarbeit. - Fotos: Freiw. Feuerwehr Margetshöchheim.


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